Eine Installation trägt mehrere Firmen, streng getrennt.
Was Mandantenfähigkeit bedeutet und wie getrennte Daten die Abrechnung je Kunde einfach halten.
Sechs Auftraggeber, sechs getrennte Bestände
Eine Installation trägt mehrere Firmen, und jede sieht ausschließlich ihre eigenen Ladepunkte, Karten und Zahlen.
Ein Dienstleister betreibt sechzig Ladepunkte für sechs Auftraggeber. Jeder Auftraggeber will seine eigenen Punkte sehen, seine eigenen Karten freigeben und seine eigene Abrechnung bekommen. Voneinander sollen sie nichts erfahren. Sechs getrennte Bestände, ein Betrieb.
Der eine Weg dorthin ist eine eigene Installation je Auftraggeber. Jede will einzeln betreut werden. Der Aufwand wächst mit jedem neuen Kunden mit, und die sechste Installation macht so viel Arbeit wie die erste.
Eine Installation, die die Firmen trennt
Der andere Weg ist eine Installation, die die Firmen im Inneren trennt. Ladepunkte, Ladekarten, Preise, Nutzerkonten und Auswertungen gehören jeweils genau einer Firma. Wer sich anmeldet, landet in seiner Firma und sieht deren Bestand. Auch die Verwaltung bleibt getrennt: Wer eine Firma betreut, betreut nur diese. Im Fachjargon heißt diese Bauweise Mandantenfähigkeit.
Ein Beispiel: Die Hausverwaltung Nord sieht die zwölf Ladepunkte ihrer Tiefgarage und die Karten ihrer Mieter. Die Spedition im selben System sieht ihre vierzig Punkte am Betriebshof und ihre sechzig Fahrer. Jede der beiden hat einen eigenen Preis je Kilowattstunde. Beide arbeiten in derselben Installation, ohne Berührung.
Betreut wird trotzdem nur eine Installation. Über den Firmen steht ihr Betreiber, der neue Firmen anlegt und das Ganze im Blick behält.
Was das für Sie bedeutet
Der Betrieb für sechs Auftraggeber kostet einmal Infrastruktur statt sechsmal. Jeder Auftraggeber bekommt trotzdem seine eigene Sicht und seine eigene Abrechnung. Kommt ein Kunde dazu, wird er angelegt statt aufgebaut.
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